[…] Der britische Premier Gordon Brown und der französische Präsident Nicolas Sarkozy äußerten Bedenken, dass die Maßnahmen gegen Iran und Nordkorea nicht ausreichend seien. Beide Staaten betreiben umstrittene Atomprogramme. Gegen Iran brauche man stärkere Sanktionen, sagte Brown. Sarkozy bekräftigte, dass Verstöße gegen die Resolution geahndet werden müssten.
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Archiv der Kategorie 'politikfick'
Mobivideo für die antinationale Parade am 23.5. in Berlin
»Etwas Besseres als die Nation — Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit.«
23. Mai 2009, 18.00 Uhr, Rosa-Luxemburg-Platz (Berlin)
in der Jungle World Nr. 21, 20. Mai 2009
Das linksradikale »Ums Ganze«-Bündnis lädt am 23. Mai in Berlin zum Protest gegen die nationalen Feierlichkeiten zum 60jährigen Bestehen der Bundesrepublik. Die Berliner CDU und die Boulevardpresse zeigen sich empört über die geplante »antinationale Parade« und warnen vor der »zerstörerischen Kraft« der Linksradikalen. Ein ebenso entrüsteter Berliner ruft beim Bürgertelefon der Polizei an.
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„Arbeit macht nicht frei!“ – Zur Kritik der Arbeit
Im Zeichen der großen Rezession befindet sich die Arbeitsgesellschaft in der Krise.
Von Rechts bis Links schreien die politischen Akteure einig nach „Arbeit, Arbeit, Arbeit!“
Obwohl das arbeitsgesellschaftliche Dogma zur Verwertung spätestens mit der mikroelektronischen Revolution seinen fordistischen Bezugsrahmen verloren hat und der Verkauf der Ware Arbeitskraft von der Regel zur Ausnahme wird, beherrscht
die Arbeit unvermindert als Zwangsprinzip die Gesellschaft.
„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!“, sinnierte der SPD-Politiker Franz Müntefering im Mai 2006 über
„Sozialschmarotzer“. „Arbeit macht frei“ war über den Toren der Todesfabrik Auschwitz zu lesen.
In der Vortragsveranstaltung soll nachgewiesen werden, dass diese ideologischen Schnittmengen kein Zufall sind und die Arbeit als mit dem Kapital untrennbar verbundenes Prinzip der Ausbeutung und Unfreiheit kritisiert werden.
Mittwoch, 13.05., 20 Uhr, Gerberstraße 1, Weimar
Drei notwendige Vorankündigungen zur Konferenz
Im Vergleich zu den Vorgänger-Konferenzen von 2003 und vom November 2005 in der Jerusalem-Gemeinde, die, seit Gott dort ausgezogen ist, ganz in der Hand von gewerkschaftsnahen Ideologen ist, die nicht einmal gegen gutes Geld der Bahamas die Räumlichkeiten überlassen wollten, sind einige gut abgehangene Attribute aus Überschrift und Ankündigung verschwunden: kommunistisch, israelsolidarisch und antideutsch. Stattdessen heißt es heute nur noch: ideologiekritisch. Dazu einige Anmerkungen: Wahrscheinlich sind alle Klassifizierungen, die man mit sich selber vornimmt, oder häufiger noch von anderen mit einem vorgenommen werden, fragwürdig und etikettenhaft. (mehr…)